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Nach der Sommerpause empfing die TSV-AH die Gäste aus Egling. Im Vorjahr verpassten uns die Eglinger noch ein 1:7 Klatsche. Inzwischen hat sich aber einiges bei unserer AH zum Positiven verändert. Wieder ein Debütant, Moritz Wäsler, erhöhte die Anzahl der bisher eingesetzten Spieler auf die stolze Zahl von 29! Ein, in Quantität und auch Qualität, gewachsener Kader hat die Geltendorfer absolut konkurrenzfähig werden lassen. Entsprechend ging die Mannschaft auch gegen Egling von Beginn an zu Werke. Druckvolles Pressing führte sofort zu einigen Abspielfehlern bei Egling. Bereits nach 10 Minuten die 1:0 Führung für den TSV durch Thorsten Ullrich. Eine Flanke von Willy Lachmayr erreichte der Eglinger Keeper nicht, Thorsten Ullrich setzte nach und schob den Ball über die Linie. Im weiteren Spielverlauf eine Vielzahl an hochkarätigen Torchancen durch Joi Kürschner, der zweimal alleine vor dem Torwart auftauchte aber vergab. Nach Flanke von Tom Baader, ein Kopfball von Thorsten Ullrich, der vom Eglinger Torhüter mit einem tollen Reflex pariert wurde. Ein einwandfreies Kopfballtor durch Manni Baader wurde, vom ansonsten sicheren Schiri Klaus Riedmeier, fälschlicherweise aberkannt. Nach 25 Minuten hätte es gut und gerne 3:0 für die Heimmannschaft stehen können. Nun kam aber auch Egling besser ins Spiel und hatte mehr Ballbesitz. Folglich kam es noch vor der Pause zum 1:1 Ausgleich. Ein Freistoss von der rechten Seite wurde hoch in den Rücken der TSV Abwehr geflankt, Torwart Marvin Dietsch kam zu spät aus seinem Kasten und deshalb nicht mehr an den Ball, der freistehende Eglinger Stürmer sagte "danke" und erzielte per Kopf den Ausgleich. Eine Teilschuld geht hier aber auch an die Geltendorfer Verteidiger, denn man darf auch als "Kopfballpflaume" seinen Gegenspieler versuchen zu stören. Schwamm drüber! Halbzeitstand 1:1, die gut gefüllte TSV Ersatzbank (5 Auswechselspieler) wurde nun auch immer wieder genutzt.

Revanche geglückt, könnte man als Überschrift für das Auswärtsspiel des TSV Geltendorf in Schmiechen verwenden. Hatte man im Vorjahr noch mit 1:2 das Nachsehen, so konnten die Geltendorfer diesmal einen klaren 4:0 Auswärtssieg einfahren. Von Beginn an eine dominante TSV Mannschaft die sofort das Heft in die Hand nahm, und wie schon in vielen Spielen zuvor mit geschicktem Pass-Spiel zu überzeugen wusste. Ein Manko allerdings der finale Pass vor dem 16m Raum, dieser wurde oft zu ungenau und zu überhastet gespielt. Über die Flügel wussten Manu Metzger und Manni Baader zu überzeugen, die ein immenses Laufpensum absolvierten. Im Mittelfeld agierte, ein inzwischen schon eingespieltes Quartett mit Daniel Güldenpfennig, Wolfgang Schüler, Joi Kürschner und Marco Kiefer wie gewohnt druckvoll. Trotz der Überlegenheit hatten die Geltendorfer aber keine echte Torchance. Ein völlig mißlungener Seitfallrückzieher (was auch immer das ist) der Nummer 9, wird nur deshalb erwähnt weil beim anschließenden Aufprall keine körperlichen Schäden bemerkbar waren. Es dauerte bis kurz vor Ende der 1.Hälfte, bis durch eine Einzelleistung von Daniel Güldenpfennig, die verdiente Führung erzielt werden konnte.Klasse durchgesetzt im Zweikampf und den Ball nie aus den Augen verloren, purer Ehrgeiz das Ding unbedingt machen zu wollen und dann mit der Pike (oder wie wir in Bayern sagen - mit'm Spitz) ins lange Eck......... übertriebene Berichterstattung, zu euphorisch ? Naja vielleicht ein bischen, trotzdem toller Einsatz und zugleich der "Türöffner" in diesem Spiel. Nach der Pause einige Minuten nach dem Wiederanpfiff, eine perfekte Flanke von Marco Kiefer auf (nein, bitte nicht) Klaus Deggendorfer und "der macht das Ding", auch noch mit dem Kopf! Ja, bin ich denn im falschen Film, welcher Erfolgstrainer hat denn hier den vermeintlichen Sieg eingewechselt und den blinden 9er vorher rausgenommen? Fantastisch! Klaus D. noch voll im Glücksrausch wurde dann auch gleich vom Erfolgstrainer ausgewechselt und durch den Sprinterkönig Marcus Prause ersetzt. Was für ein Fuchs (der Trainer). Zurück zum Spiel, ich schweife etwas ab. 

Eigentlich müsste die heutige Berichterstattung wie folgt beginnen: zahlreiche Fans konnten wegen des hohen Verkehrsaufkommens nicht rechtzeitig ins Stadion gelangen, deshalb wurde der Spielbeginn um 15 Minuten nach hinten verlegt. Bei uns hat es aber nur gegossen wie aus Kübeln, darum der verspätete Beginn. Neuzugang Marcus Stobbe stand ertmals im TSV Kasten. Tom Baader rückte dafür ins Mittelfeld, die Ersatzbank mit 4 Auswechselspielern prall gefüllt. In den ersten 10 Minuten sahen wir überlegene Gäste aus Kaufering die mit vielen gelungenen Pass-Stafetten das Spiel dominierten. Bereits nach wenigen Minuten klingelte es zum ersten Mal im Geltendorfer Gehäuse. Eine "Bogenlampe", zweifellos klasse gemacht vom Kauferinger Stürmer, senkte sich ins Tor. Ein denkbar schlechter Beginn für die Hausherren. Aber auch ein Weckruf, denn danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit deutlich mehr Torchancen für Geltendorf. Einzig die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Eine Serie von Eckbällen für den TSV, die immer wieder für Gefahr sorgten. Kopfball Tom Baader, Nachschuss von Marcus Prause, geklärt auf der Linie. Distanzschüsse von Daniel Güldenpfennig und Marco Kiefer, entweder knapp vorbei oder der Torwart wurde immer wieder angeschossen. Eine sehr gute Kontermöglichkeit konnte ebenfalls nicht genutzt werden. Wolfgang Schüler wäre ganz alleine auf den VFL Keeper zugelaufen, aber ein ungenauer Pass von Marcus Prause verhinderte dies. Immer wieder beste Möglichkeiten aber der Abschluss misslang. Kaufering nach wie vor ballsicher und gefällig im Spielaufbau, profitierte dann Mitte der 1.Hälfte von einem Fehlpass von Mini Deutschenbaur, der quasi den Stürmer zum 0:2 einlud. Mit dem Aussenrist in den Winkel, ein sehenswerter Treffer von Kaufering, muss man zugeben, auch wenn es in dieser Phase schmerzte. Spielerwechsel beim TSV und mit Marcus Mücke kam ein weiterer Debütant ins Spiel. Bis zur Pause weiterhin druckvolle Geltendorfer. Über die Aussenbahn leiteten Manni Baader und Manu Metzger, der inzwischen diese Position spielt als hätte er nie etwas anderes getan, immer wieder gefährliche Aktionen ein.

Der TSV Geltendorf empfing zum Heimspiel die AH Mannschaft aus Penzing. Man erinnert sich noch gerne an die "Wasserschlacht" im Vorjahr und den spektakulären 6:5 Auswärtserfolg der Geltendorfer. Die Wetterbedingungen waren diesmal allerdings nicht vergleichbar, drückende Schwüle statt Starkregen. Penzing in schwarzen Trikot's mit roter Schrift und weißen Hosen (man darf gespannt sein wann diese Farbkombination wieder in Mode kommt) begann stark und druckvoll. Eine deutlich verjüngte Elf im Vergleich zum Vorjahr. Trotz Feldüberlegenheit und mehr Ballbesitz des Gegners, konnten sich die Hausherren immer wieder über Manni Baader, Wolfgang Schüler und Marco Kiefer befreien. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bekam die TSV Abwehr mit Mini Deutschenbaur, Martin Kluger sowie Libero Markus Müller die Penzinger Stürmer immer besser in den Griff. Echte Torchancen waren vorerst Mangelware auf beiden Seiten. Willy Lachmayr hatte noch eine Kopfballchance, leider verfehlte er nicht nur das Tor sondern auch das Fangnetz, auch den angrenzenden Tennisplatz und der Ball landete schließlich im Wald. Etwas überraschend kamen die Geltendorfer schließlich doch zur Führung. Manu Metzger über die Aussenbahn flankte auf den, in der Mitte mitgelaufenen Joi Kürschner. Nun erwartet der Stammleser.... aber Joi Kürschner verfehlte das Tor knapp oder auch nicht knapp... Tja und nun! Ich ziehe meinen Hut vor Dir, Joi Kürschner und verneige mich. Ein Klasse Kopfball ins lange Eck unhaltbar für den Torwart zum 1:0 Führungstreffer für Geltendorf. Das ganze geschah etwa in der 25 Spielminute. Penzing hatte danach einige interne Probleme mit dem eigenen Libero zu klären, der lustig drauf los alles und jeden kritisierte und sich nicht nehr beruhigen wollte. Wir empfehlen Baldriantropfen! Mit dem 1:0 gings dann in die Halbzeit. In der 2.Hälfte, dann dass Gesicht des TSV welches wir schon im Spiel gegen Weil im 2.Durchgang sehen mußten. Dem konditionellen Einbruch geschuldet, von nun an sehr viele Ballverluste und Fehlpässe im Spielaufbau. Folglich Penzing erneut stärker, nun auch mit mehr Räumen, vor allem über die Aussenbahnen.

Erneut mit einem top besetzten 14 - Mann Kader trat die, zuletzt erfolgreiche TSV AH, beim FC Weil an. Die äusseren Bedingungen waren optimal, alle Rasenplätze in Weil befinden sich, dank regelmässiger Wässerung, in einem perfekten Zustand. Von Beginn an kamen die Geltendorfer sehr gut ins Spiel und hatten die Gastgeber gut im Griff. In der Offensive agierten Wolfgang Schüler und Joi Kürschner sowie als Sturmspitze Marco Kiefer. Unterstützt wurde sie über die Aussen Manni Baader und Manu Metzger. Im weiteren Spielverlauf gelangen dem TSV zahlreiche gute Kombinationen denen am Ende nur der genaue finale Pass fehlte. Darum dauerte es auch bis zur 23. Spielminute ehe Wolfgang Schüler einen Freistoss herrlich mit Gefühl zum 1:0 in den Winkel schlenzte. Weil kam in der gesamten ersten Hälfte nur einmal mit einem 18m Schuss zum Abschluss, aber kein Problem für TSV - Keeper Tom Baader. Gut organisiert, durch Libero Christian Schinol, stand die Abwehr mit Mini Deutschenbaur, Martin Kluger sowie den defensiven Mittelfeldspielern Willy Lachmayr und Daniel Güldenpfennig. Kurz vor der Halbzeit dann Eckball für den TSV. Wolfgang Schüler flankte auf den langen Pfosten (der übrigens genauso lang ist wie der andere, das nur am Rande). Der Torhüter von Weil unterlief den Ball und Joi Kürschner reagierte blitzschnell und drückte den Ball über die Linie. Stammleser wissen was jetzt kommt.... LaOla Welle, Spielertraube, Ehrenrunde... Nein, natürlich nicht, denn es war dafür viel zu warm. Folglich kein Torjubel sondern Trinkpause. Halbzeitstand 2:0 für Geltendorf, absolut verdient aufgrund der grösseren Spielanteile.

Nächstes Spiel - nächster Sieg! So könnte man den Aufwärtstrend der Geltendorfer AH trefflich beschreiben. Beim Auswärtsspiel in Prittriching überzeugte die TSV Mannschaft erneut. Zu verdanken ist dies sicher der Breite und Ausgeglichenheit des Spielerkaders. Hätte man in der Vergangenheit ohne 7 Stammspieler (Schüler, Ullrich, Schamberger, Deutschenbaur, Riedmeier, Güldenpfennig, Schinol) antreten müssen, wäre vermutlich eine Spielabsage erfolgt. Aber wie bereits in den Spielpaarungen zuvor kann inzwischen jeder ersetzt werden. Von Beginn an wurden die Gastgeber durch Pressing in die eigene Hälfte eingeschnürt (wie beim Handball) und konten sich nur selten befreien. Zahlreiche Torchancen bereits in der Anfangsviertelstunde, teilweise durch Fehlpässe des Gegners eingeleitet, waren die Folge. Klaus Deggendorfer kam frei vor dem Tor zum Abschluss, verfehlte aber knapp. Angetrieben durch Joi Kürschner und Manni Baader im Mittelfeld, unterstützt durch Marco Kiefer konnten zahlreiche Angriffe über die Flügel mit Korbi Wiedemann eingeleitet werden, der finale Pass oder Abschluss allerdings oft zu ungenau. Die grösste Chance des Spiels nach einer Flanke. Joi Kürschner per Kopf an den Pfosten, der Ball prallte zur rechten Seite, dort kam Manni Baader ebenfalls zum Kopfball, traf aber wieder nur den Pfosten. Das Wort "Doppelkopf" bekommt nun eine ganz neue Bedeutung. Nach einem Ballverlust der Geltendorfer am gegnerischen Strafraum, kam Prittriching zum ersten Mal mit einem schnellen Konter gefährlich in die TSV Hälfte. Es kam wie es kommen musste. 1:0 Führung für die Heimmannschaft, kaum zu glauben, der Spielverlauf wurde auf den Kopf gestellt.