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Erneut mit einem top besetzten 14 - Mann Kader trat die, zuletzt erfolgreiche TSV AH, beim FC Weil an. Die äusseren Bedingungen waren optimal, alle Rasenplätze in Weil befinden sich, dank regelmässiger Wässerung, in einem perfekten Zustand. Von Beginn an kamen die Geltendorfer sehr gut ins Spiel und hatten die Gastgeber gut im Griff. In der Offensive agierten Wolfgang Schüler und Joi Kürschner sowie als Sturmspitze Marco Kiefer. Unterstützt wurde sie über die Aussen Manni Baader und Manu Metzger. Im weiteren Spielverlauf gelangen dem TSV zahlreiche gute Kombinationen denen am Ende nur der genaue finale Pass fehlte. Darum dauerte es auch bis zur 23. Spielminute ehe Wolfgang Schüler einen Freistoss herrlich mit Gefühl zum 1:0 in den Winkel schlenzte. Weil kam in der gesamten ersten Hälfte nur einmal mit einem 18m Schuss zum Abschluss, aber kein Problem für TSV - Keeper Tom Baader. Gut organisiert, durch Libero Christian Schinol, stand die Abwehr mit Mini Deutschenbaur, Martin Kluger sowie den defensiven Mittelfeldspielern Willy Lachmayr und Daniel Güldenpfennig. Kurz vor der Halbzeit dann Eckball für den TSV. Wolfgang Schüler flankte auf den langen Pfosten (der übrigens genauso lang ist wie der andere, das nur am Rande). Der Torhüter von Weil unterlief den Ball und Joi Kürschner reagierte blitzschnell und drückte den Ball über die Linie. Stammleser wissen was jetzt kommt.... LaOla Welle, Spielertraube, Ehrenrunde... Nein, natürlich nicht, denn es war dafür viel zu warm. Folglich kein Torjubel sondern Trinkpause. Halbzeitstand 2:0 für Geltendorf, absolut verdient aufgrund der grösseren Spielanteile.

Nach der Pause einige Spielerwechsel bei den Geltendorfern. Klaus Deggendorfer und Christian Bechler kamen nun ins Team für Martin Kluger und Christian Schinol. Die 2.Spielhälfte sollte nun aber eine deutlich bessere Mannschaft aus Weil sehen. Viele Fehlpässe, bereits im Spielaufbau, und überhastete Ballverluste bei den Kontermöglichkeiten beim TSV. Auch einige taktische Positionswechsel trugen nicht zur Stabilisierung bei, sondern verwandelten die Mannschaft teilweise in einen Hühnerhaufen. Die Gastgeber, von nun an die klar bessere Mannschaft, kamen in der Folge dann auch völlig verdient zu Toren. Das 2:1 nach schöner Einzelleistung eines Weiler Stürmers, der dabei auch noch TW Tom Baader ausspielte und dann ins leere Tor einschob. In der Drangphase der Weiler dann aber doch die Riesenchance für die Geltendorfer zur Vorentscheidung. Joi Kürschner setzte sich auf dem Flügel klasse durch, flankte über den Torwart auf den völlig frei stehenden Manni Baader, der den Ball aber nicht im (leeren) Kasten unterbrachte. Von dieser Aktion wird er sicher noch träumen und wenn er sie vergisst werden wir Ihn wieder daran erinnern. Kurz danach wieder Weil im Angriff. Flanke in den TSV Strafraum, und was sagt man als Stürmer wenn man ungehindert frei vor dem Tor steht... ? DANKE. Der Ausgleich für Weil zum 2:2 liess bereits erahnen was noch kommen wird. Je länger das Spiel dauerte umso deutlicher wurde die konditionelle Überlegenheit der Gastgeber. Auch die verletzungs - bzw. erschöpfungsbedingten Wechsel beim TSV konnten daran nichts mehr ändern. Sandro Zaismann kam noch in die Partie für Manu Metzger. Das 3:2, ein Schuss in den Winkel, kurz vor dem Ende schien die Entscheidung zu sein. Aber, auch wenn es in der 2.Hälfte über weite Strecken kein gutes Spiel der Geltendorfer war, aufgeben gibt's nicht. Mit viel Glück, das sei vorweg genommen, und gütiger Mithilfe des gegnerischen Torhüters gelang noch der 3:3 Ausgleich. Flanke in den Strafraum von Sandro Zaismann, verunglückter Befreiungsschlag eines Weilers Richtung Torwart, der Ball verspringt, ändert die Richtung und drin! Torwartfehler oder Platzfehler uns doch wurscht. Ausgleich - kurzer Jubel - Abpfiff - duschen - Alter Wirt - drei Halbe. Und, auch wenn die Frage aufkommt, NEIN wir haben dem Torwart nix dafür bezahlt..... oder doch ?

Kader: T.Baader, Kluger, Schinol, Deutschenbaur, Lachmayr, Güldenpfennig, M.Baader, Kürschner, Schüler, Kiefer, Metzger, Deggendorfer, Zaismann, Bechler 

C.R.