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Der TSV Geltendorf empfing zum Heimspiel die AH Mannschaft aus Penzing. Man erinnert sich noch gerne an die "Wasserschlacht" im Vorjahr und den spektakulären 6:5 Auswärtserfolg der Geltendorfer. Die Wetterbedingungen waren diesmal allerdings nicht vergleichbar, drückende Schwüle statt Starkregen. Penzing in schwarzen Trikot's mit roter Schrift und weißen Hosen (man darf gespannt sein wann diese Farbkombination wieder in Mode kommt) begann stark und druckvoll. Eine deutlich verjüngte Elf im Vergleich zum Vorjahr. Trotz Feldüberlegenheit und mehr Ballbesitz des Gegners, konnten sich die Hausherren immer wieder über Manni Baader, Wolfgang Schüler und Marco Kiefer befreien. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bekam die TSV Abwehr mit Mini Deutschenbaur, Martin Kluger sowie Libero Markus Müller die Penzinger Stürmer immer besser in den Griff. Echte Torchancen waren vorerst Mangelware auf beiden Seiten. Willy Lachmayr hatte noch eine Kopfballchance, leider verfehlte er nicht nur das Tor sondern auch das Fangnetz, auch den angrenzenden Tennisplatz und der Ball landete schließlich im Wald. Etwas überraschend kamen die Geltendorfer schließlich doch zur Führung. Manu Metzger über die Aussenbahn flankte auf den, in der Mitte mitgelaufenen Joi Kürschner. Nun erwartet der Stammleser.... aber Joi Kürschner verfehlte das Tor knapp oder auch nicht knapp... Tja und nun! Ich ziehe meinen Hut vor Dir, Joi Kürschner und verneige mich. Ein Klasse Kopfball ins lange Eck unhaltbar für den Torwart zum 1:0 Führungstreffer für Geltendorf. Das ganze geschah etwa in der 25 Spielminute. Penzing hatte danach einige interne Probleme mit dem eigenen Libero zu klären, der lustig drauf los alles und jeden kritisierte und sich nicht nehr beruhigen wollte. Wir empfehlen Baldriantropfen! Mit dem 1:0 gings dann in die Halbzeit. In der 2.Hälfte, dann dass Gesicht des TSV welches wir schon im Spiel gegen Weil im 2.Durchgang sehen mußten. Dem konditionellen Einbruch geschuldet, von nun an sehr viele Ballverluste und Fehlpässe im Spielaufbau. Folglich Penzing erneut stärker, nun auch mit mehr Räumen, vor allem über die Aussenbahnen.

Aus einem schnell ausgeführten Freistoss der Geltendorf hätte die Vorentscheidung fallen können, doch der Schiedsrichter pfiff die Ausführung ab, weil der Ball angeblich 20cm zu weit vorne lag. Aber was sind schon 20cm ? Frag ich meine Frau auch immer. Der 2.Versuch landete dann allerdings beim Gegner und aus dem Konter entstand dann auch der 1:1 Ausgleich. Von nun an konnten sich die Penzinger immer wieder gefährlich vors TSV kombinieren. Nur noch wenig Entlastung für den TSV, vieles erinnerte stark an die vorangegangene Partie gegen Weil. Auch weitere Einwechslungen (Sandro Zaismann, Klaus Deggendorfer, Klaus Riedmeier) konnten das Spiel nicht verbessern. Demnach auch verdient der 2:1 Führungstreffer für Penzing, Mitte der 2.Hälfte. Der immer noch hocherregte Libero Penzing's konnte sich offenbar auch darüber nicht freuen und fand wieder "das Haar in der Suppe". Das nur am Rande. Nur noch statistischen Wert und eigentlich die Vorentscheidung war dann das 3:1, wieder eingeleitet über die Aussenbahn. Man sollte denken, das wars jetzt. Aber wie schon in Weil hat das Geltendorfer Team eine Tugend und die heisst "wir spuin solang bis aus is". Zunächst ein guter Flachschuss von Martin Schalk der vom Torwart gerade noch pariert werden konnte. Anschliessend konnte der überragende, oft von mir gescholtene, an diesem Tag - an der Weltklasse kratzende - Joi Kürschner einen Fehlpass des Torhüters abfangen, und den Ball ins lange Eck versenken. MEA CULPA Joi, du bist mein Held. Nur noch 3:2 für die Gäste. Der Druck auf das Penzinger Gehäuse wuchs in der Schlußphase, und des öfteren versuchte der ein - oder andere Gästespieler etwas Zeit zu schinden. Eine Ecke in der (zugegeben späten) Nachspielzeit, Kopfballverlängerung durch Martin Schalk, Manni Baader steigt hoch zum Kopfball, wird in der Luft gerempelt und hat keine Kontrolle mehr. Jetzt kam es für Penzing knüppeldick: Der Schiri zeigte auf den Elfmeterpunkt, eine Entscheidung die man unter der Rubrik "kann man pfeifen - muss man aber nur wenn es die Heimmanschaft ist" einordnen kann. Martin Kluger war es völlig wurscht und der netzte unhaltbar zum 3:3 Ausgleich ein. Danach Schlusspfiff und man kann sich die Reaktion, vor allem vom Penzinger Libero (HB Männchen) vorstellen, der völlig außer sich war. Die zahlreichen Geltendorfer Fans, angeführt von Platzwart Anton Baader, waren allerdings auch völlig aus dem Häuschen, ich konnte bei Anton ein Lächeln entdecken. Respekt vor der kämpferischen Leistung an das Team, dafür dass sie nie aufgab. Respekt für die Penzinger die am Ende sportlich fair ein paar Halbe Bier mit uns getrunken haben, den Libero habe ich allerdings nicht mehr gesehen...ich glaube der sucht immer noch unseren Schiri.

Kader: T.Baader, Kluger, Deutschenbaur, Müller, Schalk, Lachmayr, Metzger, Schüler, M.Baader, Kürschner (Fußballgott), Kiefer, Deggendorfer, Wiedemann, Riedmeier, Zaismann

CR