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"Jugend forscht, kann aber nicht kicken" könnte die Überschrift für das Auswärtsspiel der Geltendorfer AH beim SV Prittriching heißen. Die Gastgeber, waren wegen Personalmangel, mit einigen 20 bis 25 jährigen Spielern aufgelaufen. Auch bei Geltendorf gab es einige personelle Veränderungen zur Vorwoche (0:4 Klatsche gegen Penzing). Für den verletzten Tom Baader stand Klaus Riedmeier im Tor. Ebenfalls neu im Kader, Markus Müller, Moritz Wäsler und Werner Lachmayr. Eine taktisch etwas veränderte, offensivere Ausrichtung sollte für ein erfolgreiches Ergebnis sorgen. Mit dieser Marschroute, jeder TSV Spieler kannte seine Position und Aufgabe, ging es ins Spiel. Die älteren unter Ihnen werden sich vielleicht an den legendären Spruch "wo ist Behle" (Olympische Winterspiele 1980) erinnern. Nach ca. 3 Minuten Spielzeit hörte man von der Geltendorfer Bank ein verzweifeltes "wo ist Joi"? Gemeint war natürlich Joi Kürschner, der bereits nach ein paar Minuten sein "eigenes System" suchte. Gut nur, dass er 90 Minuten ständig überall auf dem Platz unterwegs war und somit wenigstens alle 5 bis 10 Minuten bei seiner eigentlichen Position vorbeischaute. Die Geltendorfer kamen gut ins Spiel und konnten das Spiel kontrollieren. Die Abwehrreihe mit Markus Müller, Willy Lachmayr und Moritz Wäsler ließ keine Torchancen zu. Unterstützt von einem defensiven 3er Block mit Marco Kiefer, Martin Schalk und Manni Baader. Immer wieder konnten über die Außenpositionen Konter eingeleitet werden und die Offensivspieler Daniel Güldenpfennig, Werner Lachmayr und der "flexible" Joi Kürschner in Szene gesetzt werden. Als "Vollstrecker" zeichnete sich Thorsten Ullrich aus, der nach schöner Vorarbeit von Joi Kürschner das 1:0 erzielte. Eingeleitet durch einen Ballgewinn von Moritz Wäsler, der diesen laut eigener Aussage per Hacke weiterleitete, aber dafür gibt es keine weiteren Zeugen. Auch im weiteren Spielverlauf häuften sich, trotz zwischenzeitlichem höherem Ballbesitz der Gastgeber, die Konterchancen für den TSV. Nur durch ein Foul konnte schließlich Manni Baader im Strafraum gestoppt werden, klarer Elfmeter. Joi Kürschner schnappte sich die Kugel, und ich weiß aus sicherer Quelle, er war nicht der "Wunsch-Elfmeter-Schütze" des Trainers. Aber mit Schwung prügelte er das Runde ins Eckige, genauer gesagt unter die Latte und damit zur 2:0 Führung, zugleich der Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel hatte Prittriching sich offensichtlich viel vorgenommen, der Plan wurde allerdings bereits nach wenigen Minuten durch Thorsten Ullrich begraben. Eine Ecke, von Daniel Güldenpfennig, flach in den 5-Meter Raum getreten, musste Thorsten Ullrich nur noch über die Linie drücken. Bereits sein 2.Treffer. Alle Bemühungen der Heimmannschaft, wurden von den laufstarken Geltendorfern bereits in ihrer Entstehung gestört. Nach einen schönen Pass in die Tiefe von Joi Kürschner, konnte abermals Thorsten Ullrich diesen erfolgreich per Flachschuss ins lange Eck, zum 4:0 verwandeln. 3er Pack, Respekt! Damit aber nicht genug, Bewegung auf der Ersatzbank, ein Raunen ging durch die Zuschauerränge. Mini Deutschenbaur und Paul Schleuß machten sich bereit und kamen für den angeschlagenen Daniel Güldenpfennig sowie Martin Schalk ins Spiel. Zwischendurch gelang Prittriching noch der 4:1 Ehrentreffer. Nun aber der Auftritt von Paul Schleuß, der mit seinem zweiten Ballkontakt zum Sonntagsschuss ausholte und das sehenswerte 5:1 erzielte. Aber es kam noch besser. Die überforderten Gastgeber konnten sich nun des öfteren nur noch durch Foulspiel helfen. Folglich ein erneuter Strafstoß nach Foul an Manni Baader. Mini Deutschenbaur, eigentlich bekannt als staatlich geprüfter Einwurfkönig, legte sich den Ball auf den Elfmeterpunkt, er kam, sah und.... nein verletzte sich nicht sondern verwandelte sicher zum 6:1. Aber auch das war es noch nicht. Ein weiterer Elfmeter, nach Grätsche von Hinten an Joi Kürschner, und abermals trat Mini Deutschenbaur an. Mit einem "Alexander-Zickler-Gedächtnis-Elfmeter" hämmerte er die Kugel in den Winkel, zum Endstand 7:1. Die mitgereisten (zwei) Fans waren völlig aus dem Häuschen. Klaus Deggendorfer und Christian Schinol verschütteten beim Torjubel fast das Weißbier. Stunden nach dem Spiel, Mini Deutschenbaur gab immer noch (ungeduscht) Autogramme, waren sich alle Geltendorfer einig: Leichtathleten sind keine Fußballer!

Kader: Riedmeier, Willy Lachmayr, Wäsler, Müller, Kiefer, Schalk, M.Baader, Güldenpfennig, Werner Lachmayr, Kürschner, Ullrich, Schleuß, Deutschenbaur

CR 

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