Im ersten Freundschaftsspiel der Saison 2017 trafen die Geltendorfer auf die Mannschaft aus Mammendorf. Auch ohne viele Stammkräfte, Tom Baader, Thorsten Ullrich, Martin Schalk, Andreas Schamberger, Marcus Prause und Christian Ritt fehlten, konnte eine schlagkräftige Truppe auf den Platz geschickt werden. Im Tor stand Klaus Riedmeier und soviel kann vorweggenommen werden, er machte seine Sache ausgezeichnet. Neu im Kader standen erstmals Manni Baader, Marco Kiefer und Schorsch Koch. Ein weiterer Debütant, Schiedsrichter Michael Wenisch pfiff sein erstes AH Spiel. Von Beginn an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Der unebene und harte Platz liess allerdings nur wenig flüssige Kombinationen zu (soviel schonmal vorab als Ausrede...). Erwähnenswert, die gute Leistung der Abwehrreihe um Libero Christian Schinol, Mini Deutschenbaur und Willy Lachmayr mit den beiden Aussenverteigern Korbi Wiedemann und Martin Kluger. Vor allem die beiden zuletzt genannten - mit starken Szenen. Im Mittelfeld ackerten Wolfgang Schüler und Manni Baader und sorgten immer wieder für Entlastung. Im Angriff wechselten sich Daniel Güldenpfennig und Klaus Deggendorfer ab. Die beste Torchance auf Geltendorfer Seite hatte Marco Kiefer, Mitte der 1.Halbzeit, als er freistehend aus kurzer Entfernung den Torhüter anschoss. Der abgewehrte Ball prallte danach vom Pfosten zurück ins Spielfeld. Auch die Mammendorfer hatten einig gute Gelegenheiten. Nach einer Uneinigkeit in der TSV Abwehr, Christian Schinol und Willy Lachmayr - "nimm Du ihn, ich hab ihn schon" kam der gegenerische Stürmer frei vor's Tor konnte den Ball aber nicht unter Kontrolle bringen. Wir vermuten dass ihn der herausstürmende TW Klaus Riedmeier in Angst und Schrecken versetzte. Gegen Ende der 1.Hälfte dann noch eine Schrecksekunde: nach überhartem Einsteigen eines Mammendorfer Spielers zog sich Daniel Güldenpfennig einen Cut unter dem Auge zu und musste ausgewechselt werden. Die oftmals harte Gangart der Gäste war mehrfach grenzwertig. In der Pause konnte Güldenpfennig von Spielerfrau Susi Deggendorfer professionel verarztet werden und sah danach aus wie Mike Tyson. Zur 2.Halbzeit kamen die Geltendorfer nun mit einigen personellen Änderungen zurück auf den Platz. Carsten Gädke und Joi Kürschner ersetzten Güldenpfennig und Kiefer. Im weiteren Spielverlauf konnten sich die Gäste nun eine Feldüberlegenheit erspielen und kamen zu einigen guten Möglichkeiten die aber von TW Klaus Riedmeier pariert werden konnten u.a. ein Flachschuss (eigentlich unhaltbar) den er noch zur Ecke abwehrte. Mitte der 2.Hälfte war es dann aber soweit. Ein plazierter Fernschuss aus ca. 25-30 Metern schlug im TSV Gehäuse ein. Die 1:0 Führung für Mammendorf ging zu diesem Zeitpunkt in Ordnung. Man vermisste beim TSV die Durchschlagskraft im Angriff, gelernte Stürmer standen nicht zur Verfügung, Klaus Deggendorfer mühte sich nach Kräften, konnte aber keine Akzente setzen. Als sich die Zuschauer schon mit der 0:1 Niederlage abgefunden hatten, schnappte sich Joi Kürschner die Kugel und stürmte in den gegenerischen Strafraum. Eigentlich noch keine Gefahr wenn mann Joi's Abschlüsse vor dem Tor kennt. Kennt aber nicht jeder.... Also bleibt nur ein Foul - ein Pfiff - Elfmeter ! Wolfgang Schüler verwandelte sicher, 15 Minuten vor Schluss, zum glücklichen 1:1 Ausgleich. Zum Einsatz kamen nun auch Sandro Zaismann für Christian Schinol und Schorsch Koch für Korbi Wiedemann. Eigentlich sollte die Berichterstattung an dieser Stelle enden.... und Sie trennten sich Unentschieden 1:1. Aber wie schon öfter in der Vergangenheit konnten die Geltendorfer das Remis nicht über die Zeit retten. In der letzten Sekunde pfiff Schiri Wenisch einen Elfmeter nach "Halten / Klammern" von Willy Lachmayr an seinem Gegenspieler. Kann man pfeifen muss man aber nicht... Der Schlusspunkt - ein verwandelter Elfmeter zum Endstand 1:2 besiegelte die Niederlage. Fazit: durchaus ein guter Start in der 1.Hälfte bei schwierigen Platzverhältnissen. Solide Defensivarbeit - ausbaufähig im Spielaufbau - mangelnde Durchschlagskraft im Sturm - 3.Halbzeit aber sehr überzeugend - Prost.

Kader: Riedmeier, Schinol, Lachmayr, Deutschenbaur, Wiedemann, Schüler, M.Baader, Kluger, Deggendorfer, Kiefer, Güldenpfennig, Kürschner, Zaismann, Koch, Gädke

CR

 

 

 

Erneut in veränderter Formation, erstmals im Kader Carsten Gädke, trat der TSV zum letzten Spiel 2016 an. Die Auswahl von Schmiechen, musste personell durch die Geltendorfer Leihspieler Christian Bechler und Wolfgang Schüler (1.Halbzeit) verstärkt werden. Wie schon in den letzten Spielen hatten die Geltendorfer in der Anfangsphase wieder große Probleme im Spielaufbau und mit der Zuordnung. Hier von Chaos zu sprechen wäre noch untertrieben…. Sehr viele verlorene Zweikämpfe, einfache Ballverluste und schlechte Raumaufteilung im Mittelfeld, würde es der fachkundige Beobachter nennen. Vielleicht war es aber auch nur der Tatsache geschuldet, dass Schmiechen mit nur 10 Spielern angereist war, und einige Geltendorfer den Gegner deshalb unterschätzten? Wir wissen es nicht…(ist auch Wurscht) Jedenfalls spielten die Gäste durchaus gefällig und hatten auch einige Torchancen. Zwangsläufig fiel dann auch nach ca. 20 Minuten das 1:0 für Schmiechen. Kurios allerdings die Entstehung. Nachdem es mehreren Abwehrspielern incl. TW Tom Baader nicht gelang den Ball zu klären, konnte der gegnerische Stürmer den Ball schließlich liegend zur Führung verwandeln. Eine Verkettung “unglücklicher Umstände“ könnte man die Abfolge nennen. Schon fast traditionell allerdings auch der weitere Spielverlauf. Nach dem Rückstand kamen die Gastgeber nun etwas besser ins Spiel und konnten nun auch einige Angriffe vortragen, ohne sich jedoch klare Torchancen zu erspielen. Die beste Phase der Geltendorfer begann eine Viertelstunde vor dem Ende der 1.Hälfte. Durch Pressing konnte man den Spielaufbau Schmiechens stören und dadurch mehrere Bälle im Mittelfeld erobern. Zur Pause gings mit dem 0:1 Rückstand in die Kabine. Mit einigen Auswechslungen (Andreas Schamberger musste bereits verletzt raus), Wolfgang Schüler wechselte ins TSV Trikot und spielte jetzt im Mittelfeld, gings weiter. Torchancen häuften sich im weiteren Spielverlauf nun auf beiden Seiten. Die besten Einschussmöglichkeiten hatten u.a. Thorsten Ullrich sowie Wolfgang Schüler, die beide alleinstehend vor dem gegnerischen Tor zum Abschluss kamen, aber am ausgezeichneten Schmiechener Schlussmann scheiterten. Einen sehenswerten Fallrückzieher von Thorsten Ullrich konnte der Keeper ebenfalls übers Tor lenken. Aber auch die Gäste hatten beste Chancen um die Führung auszubauen. Freistehend, 3 Meter vor dem “leeren Kasten“ wurde der Ball an die Unterlatte gedonnert, und sprang danach ins Feld zurück. Die Aktion wäre sicher ein Highlight bei “Pleiten Pech und Pannen“. Aber genug der Schadenfreude…. In einer durchaus hitzigen Schlussphase konnte dann doch noch der 1:1 Ausgleich erzielt werden. Nach einer Flanke von Marcus Prause wurde der Ball abgelenkt und lag plötzlich einschussbereit vor Christian Ritt (schon wieder…) der mit links (schon wieder…) in den Winkel traf. Der Treffer in der 83. Minute schien nun das gerechte Endergebnis. Doch dann, kurz vor dem Ende der Partie, Eckball für den TSV und dieser führte schließlich zur Entscheidung. Aber leider nicht wie erhofft. Der Eckball streifte die Querlatte und landete außen bei einem Geltendorfer Spieler. Wir konnten wegen der schlechten Sichtverhältnisse, Nebel usw. nicht erkennen bei welchem. Allerdings landete sein Rückpass genau beim Gegner, und aus dem darauffolgenden Konter erzielten die Gäste in der 90.Spielminute den 2:1 Siegtreffer. Erneut ein kurioses Tor, denn Trotz Überzahl der Geltendorfer Abwehr konnte sich der Schmiechener Stürmer durchsetzen und den Ball TW Tom Baader durch die Beine schieben. Kurz darauf der Schlusspfiff und eine enttäuschte Heimmannschaft verließ das Spielfeld. Beim anschließenden gemeinsamen Bier konnte aber schnell festgestellt werden, dass Schmiechen eigentlich nur durch unsere Leihspieler verstärkt, diesen Sieg erringen konnte. Diese These vertrat auf alle Fälle Christian Bechler, einer davon...                                                                                                   

Kader: Baader, Schinol, Schamberger, Gädke, Deutschenbauer, Zaismann, KlugerLachmayr, Ritt, Schüler, Deggendorfer, Ullrich, Prause,Sedlmayr                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       CR

Nach der Rückkehr von Stammtorwart Tom Baader sowie einigen Veränderungen in der Abwehr, Andreas Schamberger und Joi Kürschner ersetzten die fehlenden Martin Kluger und Willy Lachmayr, konnte der TSV Geltendorf in Mammendorf mit einer durchaus schlagkräftigen Truppe antreten. Leider war davon in der Anfangsviertelstunde nicht viel zu sehen. Die Gastgeber hatten deutlich mehr vom Spiel und ließen den Geltendorfern keine Räume für einen vernünftigen Spielaufbau. Zudem herrschte anfangs Chaos im Defensiv-Verbund, die Zuordnung der Gegenspieler gelang nicht vollständig. Die taktische Umstellung, mit nur einer echten Spitze zu agieren, und dafür Thorsten Ullrich auf der “Zehn“ einzusetzen hatte Vor - und Nachteile. Zunächst konnten die Mammendorfer aus der Überlegenheit allerdings auch nichts Zählbares vorweisen. Torchancen waren Mangelware bis in der 35. Spielminute, ein verunglückter Pass von TW Baader, vor die Füße eines Mammendorfers fiel und durch einen Heber das 1:0 erzielt wurde. Trotzdem kamen die Gäste inzwischen deutlich besser ins Spiel. Auch nicht unerwähnt sollte die starke Vorstellung der Abwehrreihe um Christian Schinol und Mini Deutschenbauer bleiben, die keine Torchancen zuließen. Und wer neunzig Minuten gegen Andreas “Schwammerl“ Schamberger spielen muss hat keinen Spaß am Fußball, dass musste auch der Mammendorfer Torjäger erkennen.

Mit dem Halbzeitstand 1:0 für den SV Mammendorf gings in die Kabine.

Mit einigen personellen und taktischen Änderungen, Marcus Prause kam für Robert Cela und Christian Ritt rückte zusätzlich als zweite Spitze in den Angriff, änderte sich der Spielverlauf zu Gunsten der Geltendorfer. Frühes Stören und Pressing machten einen geordneten Spielaufbau für Mammendorf nun unmöglich. Einer läuferisch starken Leistung durch die zentralen Mittelfeldspieler Joi Kürschner, Wolfgang Schüler sowie, den im Vergleich zum Kaufering Spiel deutlich verbesserten Thorsten Ullrich, war es zu verdanken dass in der kompletten 2.Hälfte nur noch der TSV das Spiel bestimmte. Immer wieder wurden gefällige Kombinationen über die rechte Seite durch Martin Schalk vorgetragen, der sich im 2.Durchgang ebenfalls erheblich steigern konnte.

Nur der finale Pass und Abschluss fehlte und die Zeit lief davon.

Die beste Gelegenheit vergab Marcus Prause, der aber mit einem großen Laufpensum überzeugte und die gegnerische Abwehr immer beschäftigte. In der letzten Viertelstunde wurden nochmals Manni Sedlmayr und Robert Cela eingewechselt um mit frischen Kräften das Spiel noch zu drehen. Eine der wenigen Konterchancen der Heimmannschaft konnte glänzend von Tom Baader pariert werden. Kurz vor dem Ende dann doch noch die Erlösung. Ein Weitschuss von Wolfgang Schüler senkte sich zum vielumjubelten 1:1 Ausgleich ins Tor.

Ein durchaus haltbarer Schuss, aber uns doch Wurscht, Hauptsache drin.

Absolut verdienter, wenn auch später (85.) Ausgleichstreffer und Lohn für eine beeindruckende läuferische und kämpferische Leistung. Es gibt sicher noch vieles zu verbessern, z.B. Ballverluste im Spielaufbau minimieren und etwas weniger hektisch agieren, aber es bleibt ein positives Fazit: so kann‘s weitergehen!

Kader: Baader, Schinol, Schalk, Schamberger, Kürschner, Deutschenbauer, Zaismann, Ritt, Schüler, Deggendorfer, Ullrich, Prause, Sedlmayr, Cela,

CR

Mit einigen personellen Veränderungen musste der TSV in Kaufering antreten. Zur Vorwoche mussten mit Baader, Kluger, Kürschner, Deggendorfer, Zaismann, Schamberger, Güldenpfennig und Wiedemann immerhin 8 - Akteure ersetzt werden!

Dafür gab es einige Debütanten bzw. „wiederbelebte“ mit Helli Schröttle im Tor, Manni Sedlmayr und Claus Eder sowie einen Neuling mit Robert Cela. Zu den vielen personellen Veränderungen kam erschwerend auch noch der ungewohnte Kunstrasenplatz hinzu. Nun aber genug nach Ausreden gesucht… .

Die Gastgeber legten, wie zu erwarten war, energisch los und schnürten die Geltendorfer in deren Hälfte ein. Trotz deutlich mehr Ballbesitz konnte sich Kaufering zu Beginn aber keine nennenswerten Chancen herausspielen. Die neuformierte Abwehrreihe mit Christian Schinol, Mini Deutschenbauer und Willy Lachmayr sowie Torwart Helli Schröttle, aber auch die „Mittelfeldkette“ mit Klaus Riedmeier, Martin Schalk, Christian Bechler und Wolfgang Schüler hielten den Angriffen stand. Von Entlastungsangriffen war allerdings auch nicht viel zu sehen.

Besonders ärgerlich, dass dem 1:0 Führungstreffer für Kaufering, ein klares Foulspiel an Christian Schinol vorherging. Leider hatte der Schiedsrichter, wie er später auch zugab, die Situation falsch beurteilt und das Spiel nicht unterbrochen. Mit der Führung im Rücken kombinierte die Heimmannschaft noch sicherer und kam nun, Mitte der 1.Hälfte zu weiteren guten Torchancen. Nachdem, der zuvor gefoulte Schinol, nun auch noch verletzt den Platz verlassen musste (für ihn kam Manni Sedlmayr), verloren die Geltendorfer nun etwas die Ordnung und auch immer öfter die Zweikämpfe. Ein weiteres, irreguläres (Abseits) Tor zum 2:0 schien ein Debakel „einzuläuten“. Gegen Ende der 1. Halbzeit, mit der Gewissheit der sicheren Führung, schlich sich nun aber auch bei Kaufering so mancher Fehler ein.

Und das nutzte der TSV mit hoher Effizienz aus. Mit einem Steilpass schickte Manni Sedlmayr Stürmer Thorsten Ullrich auf die Reise, ein durchaus optimistischer Pass auf Kunstrasen, aber Ullrich konnte den Ball noch vor der Auslinie erreichen, passte millimetergenau auf den freistehenden Christian Ritt, der aus kurzer Distanz einnetzte. Hoppla, nur noch 2:1! Kurze Zeit später, nach einem Foulspiel ca. 20 Meter vor dem Tor, Freistoß für Geltendorf. Thorsten Ullrich schlenzte den Ball über die Mauer, Kauferings Torwart konnte den Ball nur abwehren, aus dem Gewühl und einem erneuten Abwehrfehler zufolge, fiel der Ball erneut Christian Ritt vor die Füsse und der musste nur noch zum 2:2 abstauben. Wofür trägt man denn auch sonst das Trikot mit der “9“. Hoppla - Hoppla 2:2!!

Das war auch der Halbzeitstand und Kaufering wusste nicht wie dieses Spiel innerhalb einiger Minuten plötzlich kippte, Geltendorf aber auch nicht. Aber die Gastgeber kamen hochmotiviert mit neuer Marschroute (Pressing) aus der Kabine. Dies sollte auch das Spiel zu Gunsten der Heimmannschaft entscheiden. Torchancen gab es nun im Minutentakt und die Treffer zum 3:2 / 4:2 / 5:2 waren die Folge. Gegen Ende der Partie konnte der TSV noch einen Treffer zum 3:5 erzielen, ein Flanke von Sedlmayr lenkte ein Verteidiger ins eigene Tor.

Der Endstand 6:3 war, den Spielanteilen entsprechend gerecht, obwohl man anmerken darf, dass die ersten beiden Treffer irregulär waren.

CR/WL

Im ersten Spiel nach der Sommerpause trat der TSV gegen die Auswahl aus Prittriching an. Wieder im Kader nach auskurierter Verletzung waren Christian Schinol und Thomas Baader, außerdem gab Daniel Güldenpfennig sein Debüt.

Von Beginn an übernahmen die Geltendorfer die Kontrolle und diktierten das Spielgeschehen.
Einige sehenswerte Kombinationen, denen nur der finale Pass oder Abschluss fehlte, machten Hoffnung auf die baldige Führung. Die stabile Defensive um Schinol, Deutschenbauer und Schamberger ließ in den ersten 20 Minuten keine Torchance der Gäste zu. Ausgerechnet dem Debütanten Daniel Güldenpfennig gelang nach 20 Minuten der verdiente Führungstreffer zum 1:0 mit einem präzisen Flachschuss.

Völlig überraschend dann der Ausgleichstreffer der Gäste, nach einer abgewerten Ecke per Nachschuss, unhaltbar für Thomas Baader. Die Geltendorfer verloren jetzt etwas die Sicherheit und es kam zu häufigen Abspielfehlern bereits im Spielaufbau, Prittriching kam jetzt besser ins Spiel. Zur Halbzeit blieb es aber beim 1:1

Nach dem Seitenwechsel verschlechterten sich die Bedingungen durch einsetzenden Starkregen. Dennoch bekam der TSV das Spiel nun wieder besser in den Griff. Einigen gut vorgetragenen Kombinationen über die Außenbahn durch Martin Schalk fehlte nur der zählbare Abschluss. Im zentralen Mittelfeld konnten bei den schwierigen Platzverhältnissen immer wieder Bälle durch die laufstarken Joi Kürschner und Willy Lachmayr
erobert werden. Verdienter Lohn für die Mühe, ein Abpraller der genau vor die Füße von Christian Bechler fiel, der netzte zum 2:1 ein (er konnte nicht mehr anders). Die Vorentscheidung, da die Gäste kaum noch zu zählbaren Aktionen kamen.

Einen erneuten Konter, kurz vor dem Ende, konnte Thorsten Ullrich nach schöner Vorlage durch Martin Schalk, zum 3:1 und zugleich dem verdienten Endstand verwandeln. Alles in allem ein über weite Strecken gelungener Auftakt nach der Sommerpause. Besonderer Dank gilt noch Klaus Riedmeier der sich nicht nur als SR zur Verfügung stellte sondern auch den Platz aufsäte.

Vom anschließenden gemeinsamen Besuchs des bayerischen Abends beim Dreschfests gibt es keine genaueren Informationen .....hick's.

CR/WL

Teilnehmer: SV Fuchstal, SV Hurlach, TSV Landsberg, SV Unterdießen, FT Jahn Landsberg, VFL Denklingen, VFL Kaufering und TSV Geltendorf 

Bei anfangs trockenen und sommerlichen Bedingungen startete die Geltendorfer AH gegen den VFL Denklingen. Es braucht einige Zeit bis die Partie in Schwung kam. Zu Beginn hatte der Gegner die besseren Möglichkeiten, TSV Keeper Tom Baader konnte seine Mannschaft mit einigen guten Paraden das Unentschieden sichern.

Unvermeidlich dann aber doch die 1:0 Führung für Denklingen. Spielerische Defizite konnten die Geltendorfer durch Einsatzwillen wettmachen und kamen, durch das 1:1 von Martin Mayr, noch zum letztendlich verdienten Ausgleich, zugleich der Endstand. 

Im 2. Gruppenspiel traf unsere Mannschaft auf die Auswahl von Fuchstal. Jetzt waren der TSV besser im Spiel, auch wenn Torchancen vorerst Mangelware waren. Unglücklicherweise verletzte sich Martin Mayr am Knie, was für ihn das Turnierende bedeutete. Durch diesen Ausfall rückte Joi Kürschner in die Spitze, und hätte mit etwas Glück im Abschluss, den ersten Sieg für Geltendorf perfekt machen können.

So blieb es aber, dank der kämpferisch starken Leistung in der Defensive beim 0:0 Unentschieden. Im letzten Gruppenspiel gegen den VFL Kaufering gelang dem TSV keine Überraschung gegen den Favoriten. Bald wurde klar wer die bessere Mannschaft ist und die Kauferinger gingen mit 1:0 in Führung. TSV-Schlussmann Baader war es zu verdanken, dass die Führung nicht noch höher ausfiel. Nach dem 2:0 war schon schlimmeres zu erwarten, doch nach einem von Christian Schinol „erzwungenen“ Eigentor kamen die Geltendorfer noch mal ran. Nur noch 1:2 aus Geltendorfer Sicht.

Kaufering wackelte und ein nicht gegebener Elfmeter, nach Foul an Joi Kürschner, verhinderte den (zugegeben) glücklichen Ausgleich. Am Ende eine verdiente 1:2 Niederlage, somit belegte unsere Mannschaft Platz 3 in Gruppe B.

Wer nun dachte alles ist vorbei ….. Nix da jetzt geht’s erst richtig los ! Der Turniermodus hätte auch von uns erfunden sein können. Um es kurz zu machen: Überkreuz Spiele der Gruppen A / B, aber nicht: 1. Gruppe A gegen 1. Gruppe B, sondern Viertelfinal mit 1. Gruppe A gegen 4. Gruppe B usw.

Damit hatten noch alle Mannschaften die theoretische Chance auf den Sieg. Nicht gerecht? Uns aber wurscht…. Denn jetzt kamen die Auftritte von TSV „TORWART - TITAN - GIGANT“ Tom Baader.

Im nächsten Spiel gegen Jahn Landsberg (Endstand 0:0) – Sieg im 9-Meterschießen! Und obwohl Angabe gemäß flach ins Eck platzierte Schüsse von nicht näher genannten Spielern über Erdwälle flogen oder näher an der Eckfahne als im Tor landeten: Baader hielt einfach immer noch einen und damit stand die Mannschaft dann tatsächlich im HALBFINALE.

Hier kam es nun zum erneuten Aufeinandertreffen mit der „objektiv gesehen“ besten Turniermannschaft aus Kaufering. Die äußerlichen Bedingungen hatten sich inzwischen deutlich verändert, Regenfälle hatten den Platz durchnässt und dies führte u.a. zum besten Auftritt der Geltendorfer im Turnierverlauf. Im durchaus ausgeglichen Spiel hatte der TSV die beste Torchance durch Thorsten Ullrich, der mit einem Flachschuss nur knapp das Tor verfehlte. Endstand erneut 0:0, also wieder 9-Meterschießen.

Leider ging es dieses Mal knapp verloren, da die Kauferinger sehr sichere Schützen (oder war es Dusel, dass zwei Schüsse vom Innenpfosten ins Tor sprangen?) in Ihren Reihen hatten und die TSV-Schützen sich nur leicht verbessert zeigten, denn jetzt durfte der gegnerische Torwart sogar Bälle halten, anstatt sie im Gebüsch suchen zu müssen. Aber insgesamt konnte man mit diesem Spiel durchaus zufrieden sein.

Zum Abschluss wurde der  Platz 3 direkt durch 9-Meterschießen ermittelt. Auch jetzt konnte unsere Mannschaft nicht nur durch Treffsicherheit überzeugen, aber wen interessiert’s wenn du den TTG Tom Baader im Kasten hast, der dann auch noch selbst den entscheidenden Treffer markiert?

N I E M A N D

… und deshalb Sieg und PLATZ 3! Ein schöner Erfolg und die Belohnung für großen Kampf und Einsatz. Die Siegprämie war dann auch ganz nach dem Geschmack unserer Fußballhelden. Ein Ball für den Ballbeauftragten und zwei Goaßmaß, denn wer braucht schon Pokale, aus denen man nicht trinken kann?

N I E M A N D

Kader: Baader, Schinol, Kluger, Lachmayr, Deggendorfer, Deutschenbauer, Ritt, Kürschner, Ullrich, Mayr

CR/WL