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Eine echte Herausforderung wartete auf die Geltendorfer AH beim Auswärtsspiel in Egling. Kurz vor Beginn der Partie musste Tom Baader absagen, somit stand der ohnehin schon stark dezimierten Mannschaft um Kapitän Willy Lachmayr nun auch kein Torwart mehr zur Verfügung. "Uns doch Wurscht" die allgemeine Meinung, und kurzerhand wurde Klaus Riedmeier zum Keeper berufen. Eine gute Entscheidung wie sich im Verlauf des Spiels noch herausstellen sollte. Auch die Ausfälle einiger Spieler konnte problemlos kompensiert werden da der TSV Kader inzwischen auch in der Breite ein ausgeglichenes Niveau hat. Nur die Anzahl der Auswechselspieler (2) war etwas dürftig. Zu Beginn ein vorsichtiges Abtasten beider Mannschaften. Die Formation der TSV Elf defensiv ausgerichtet, Manni Baader übernahm die Rolle als Libero, die Abwehrreihe mit Willy Lachmayr, Christian Schinol sowie den beiden Aussenverteidigern Mini Deutschenbaur und Martin Kluger, wie zuletzt. Das Ziel die Eglinger bereits im Spielaufbau zu stören gelang, die Gastgeber versuchten ihr Glück meist mit diagonalen Flanken in den Strafraum, ohne aber echte Torgefahr zu entwickeln. Im zentralen Mittelfeld agierten wieder Daniel Güldenpfennig und Moritz Wäsler, auf den Aussenpossitionen Thorsten Ullrich und Werner Lachmayr, der zugleich sein Debüt gab. Im Angriff, zu Beginn, Sandro Zaismann. Die erste gelungene Aktion der Geltendorfer, nach "nennen wir es Vorarbeit" durch Mini Deutschenbaur (dafür bekomme ich aber ein Bier), hatte Thorsten Ullrich. Er setzte sich gegen die Eglinger Abwehrspieler durch und netzte unhaltbar zur 1:0 Führung ein. Eine tolle Einzelleistung und ein klasse Tor vom wiedererstarkten Thorsten Ullrich. Damit hatten die Eglinger nicht gerechnet, zumal sie auch deutlich mehr Ballbesitz hatten, hatte der FC Bayern im Pokalfinale aber auch...sie erinnern sich?

Auch die Hausherren hatten nun einige gute Chancen, z.B. ein Kopfball an die Latte, oder sie scheiterten immer wieder am TSV Torwart Klaus Riedmeier. Dieser stand den einschussbereiten Angreifern öfter im Weg und konnte einige Chancen abwehren. Insgesamt erhöhte Egling aber den Druck und die Geltendorfer mussten mit enormer Laufbereitschaft dagegenhalten. Letztlich verhalf den Gastgebern eine Unachtsamkeit zum Ausgleich. Einen etwas zu kurzen Pass konnte ein Eglinger Stürmer abfangen und kam dann im Strafraum, nach Zweikampf mit Thorten Ullrich, zu Fall. Sofort entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Die Entscheidung kann man durchaus vertreten. Der Strafstoss wurde sicher verwandelt zum 1:1 Ausgleichstreffer. Dies war auch der Halbzeitstand. Nach dem Seitenwechsel weiterhin mehr Ballbesitz bei Egling aber auch immer wieder Gelegenheiten zum Kontern für den TSV. Durch die intensive Laufarbeit bedingt wurden die Abstände der Wechsel beim TSV Geltendorf immer kürzer, blöd nur dass immer wieder die selben Spieler nach kurzer Verschnaufpause ran mussten. Ein "Zuckerpass" von Daniel Güldenpfennig auf Werner Lachmayr brachte schliesslich die Führung für die Gäste. Werner Lachmayr setzte sich gegen die Abwehrspieler durch und behielt die Nerven (was sonst.. würde er sagen) und plazierte die Kugel am Torwart vorbei zum 2:1 Führungstreffer. Erstes Tor im ersten Spiel (was sonst.. würde er sagen), prima! Die Eglinger wechselten inzwischen "gefühlt" den sechsten frischen Spieler ein, uns aber Wurscht. Geltendorf bringt den, eigentlich von Muskelzerrungen, Gelenkschmerzen, Rückenproblemen und allgemeinem Unwohlsein gepeinigten, einzigartigen "Speedy" Marcus Prause ins Spiel und gibt Egling damit den Rest! Ein Sprint, ein Pass (zum mitgelaufenen Thorsten Ullrich) 3:1.... und jetzt bitte wieder auswechseln! Nun erleben SIE, liebe Stammleser ein Jahrhundertereignis! Die TSV Mannschaft jubelt! Ja, sie haben richtig gelesen, Freude die lautstark zum Ausdruck gebracht wurde. Normalerweise freut sich der Geltendorfer "nach innen". Aber diesmal ein TOOOOOOOOOR und JAAAAAAAAA gefolgt von einem SUUUUUUPER. Das ich dass noch einmal live erleben durfte. Um dann, wie einst Herbert Zimmermann beim "Wunder von Bern" den Schlusspfiff zu erleben, AUS AUS AUS Deutschland ist WE..... Tschuldigung, ich bin immer noch total aufgewühlt. Endstand 3:1 für den TSV, der mit einer kämpferischen Topleistung der gesamten Mannschaft (auch von Speedy in den 3 Minuten) am Ende zwar glücklich aber nicht unverdient gewonnen hat. Die grosse Frage nach diesem Spiel aber lautet: was mach'ma jetzt mit dem Tom Baader???

Kader: Riedmeier, M.Baader, Willy Lachmayr, Schinol, Deutschenbaur, Kluger, Güldenpfennig, Wäsler, Werner Lachmayr, Ullrich, Zaismann, Ritt, Prause

CR

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