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NACH DEM KRIEG

1945 - Nach dem fürchterlichen Schrecken des 2. Weltkrieges kam langsam das frühere Gemeindeleben wieder in Gang. Die Fußballer trafen sich wie- der beim „Alten Wirt" und es wurde von einigen der Anstoß gegeben, daß man wieder aktiv werden sollte. Um von der US-Militärregierung die Genehmigung für die Wiederaufnahme der Vereinstätigkeiten zu er-halten, mußte als Vorstand ein Mitglied gewählt werden, das nicht der NSDAP angehörte. In einer Versammlung wurde Herr Siegfried Scheifele zum 1 . Vorstand gewählt. Im Krieg wa-ren viele Sportskameraden gefallen oder in Gefangenschaft geraten und so spielten anfangs die „Alten Hasen" und die „jungen Spunde" in einer Mannschaft. Das erste Freundschafts-spiel - 1 945 gab es noch keine Punktrunde - gewann der TSV Geltendorf gegen Windach mit 4:2.

1946/47 - 11 Vereine hatten ihre Mannschaften zur ersten Ammerseemeisterschaft noch dem Krieg gemeldet. Zur Überraschung aller errang der TSV in diesem Jahr die Meisterschaft. Die Saison endete mit einem 7:4-Erfolg in Eching. Torschüzenkönig wurde Josef Bechler, der erst 17 Jahre alt war und in 20 Spielen 42 Tore erzielte.
1947/48 - Die Münchner A-Klasse, in die man aufstieg, war dann für die Mannschaft eine Nummer zu groß, denn man mußte zum Saisonende sang- und klanglos wieder in die B-Klasse Ammersee absteigen. Die Mannschaft brachte viele Opfer, denn die Anreise zu den Spielen per Eisenbahn, dann mit dem Bus oder zu Fuß war doch sehr beschwerlich. Außer-dem waren die Münchner Schiedsrichter den „Landbewohnern" nicht immer gut gesonnen. Trotz- dem war es ein Erlebnis für alle Spieler, denn sie traten gegen die Reservevemann-schaf¬ten von „Bayern" und „1860" an.

1948/49 - Anläßlich des 25-jährigen Vereinsjubiläums fand am 16./17. Mai am Sportplatz ein Pokalturnier statt. Auf dem Programm standen auch das Geräteturnen, denn Lukas Schnei-der hatte nach vielen Jahren Pause wieder den Nachwuchs betreut. Die Besucher wurden von einer Musikkapelle unterhalten und am Abend vergnügten sich die Sportler beim Tanz im Vereinslokal „Alter Wirt". Ergebnisse des Pokalturniers: Windach - Geltendorf 7:6, Kott-geisering - Eresing 3:2, Windach - Kottgeisering 4:2, Geltendorf - Eresing 3:2 und damit wur-de Windach Pokalsieger. Besonderen Anklang fand in diesem Jahr auch eine Theaterauffüh-rung der Fußballer, die unter der Leitung von Kurt Keller das Bauernstück „Steinlechners Zwillinge" in 5 Akten aufführte.

1949 - 1953 - Die Jahre vergingen wie im Fluge und im sportlichen Bereich- die Senioren spielten seit dem Abstieg
aus der Münchner A-Klasse in der Ammersee B-Klasse - tat sich nicht viel. Es wurde wäh-rend dieser Zeit meistens ein gesicherter Mittelplatz erreicht und man hatte nie Abstiegssor-gen.
Am 8. Juli 1952 wurde die Genehmigung zum der Abbruch der Kegelbahn vom Gemeinderat erteilt, denn sie mußte der Lagerhalle der Raiffeisenkas-se weichen. Dies bedeutete nach 30 Jahren das Ende für die Turner und man löste sich auf.
1953 wurden das 30 jährigen Jubiläum gefeiert und bei einem Festabend alle Gründungs-mitglieder mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.

1954/55 - Die Geltendorfer durften nach einer Durststrecke wieder feiern ,denn sie errangen recht überraschend die Ammersee B-Klassen-Meisterschaft. Überraschend deswegen, weil der TSV Türkenfeld am letzten Spieltag sein Heimspiel gegen den SV Inning verlor und der TSV Geltendorf einen 1:0 Auswärtssieg in Eching landete. Den entscheidenden Treffer er-zielte Josef Bingießer 8 Minuten vor Schluß. Übungsleiter Albert Bader hatte eine Truppe mit vorbildlicher Kameradschaft und prächtigem Kampfgeist geformt.

1955/56  Die Vereine der Münchner A-Klasse  Fürstenfeldbruck, Puchheim, Olching  waren für unsere Mannschaft viel zu stark. Sie mußte leider nach der Saison wieder in die B-Klasse Ammersee absteigen.

1957/1958  Trotz intensivster Bemühungen konnten keine Unterlagen für die Chronik be-schafft werden, es stellte sich nur heraus, daß man weiter in der Ammersee B-Klasse spielte und weder mit den Aufstieg noch mit den Abstieg zu tun hatte.
Tabellen der nachfolgenden Jahre:

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