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1989/90 - Trainer Hörmann hat seinen Vertrag verlängert und startet mit einer personell kaum veränderten Truppe nach den Erfahrungen der letzten Jahre überraschend erfolgreich in die neue Saison. Nach zwei Auftaktsiegen in Inning und zuhause gegen Oberweikertshofen steht der TSV vorübergehend sogar an der Tabellenspitze. Mit Christian Keil, der zu Beginn einige wichtige Treffer beisteuert, hat ein Spieler der "alten Garde" maßgeblichen Anteil am Aufwärtstrend. Leider kann die Mannschaft das Anfangsniveau nicht halten, und fällt im Verlauf der Vorrunde auf Rang 6 zurück. 17:15 Punkte bedeuten dennoch das beste Halbzeitergebnis seit Jahren und die Elf kann scheinbar beruhigt in die Winterpause gehen, zumal zum Jahreswechsel auch noch der Ex-Torjäger Helmut Grätz aus Mering zurückkehrt. Um den 1. Platz streiten sich mit jeweils 25:5 Punkten Polling und Alling.
Der TSV wähnt sich offenbar bereits zu sehr in Sicherheit, was sich sehr schnell bitter rächt. Nach 4 Niederlagen in Folge steht die Mannschaft wieder einmal mitten im Abstiegskampf und hat nur mehr einen Minuspunkt Vorsprung vor dem Tabellenzwölften Inning. Trotz eines enorm wichtigen 2:2-Unentschieden beim Tabellenführer und späteren Aufsteiger Alling muß der TSV bis zum letzten Spieltag zittern und schafft durch ein 0:0 beim bereits feststehenden Absteiger Erpfting gerade noch den Klassenerhalt.

1990/91 - Nach 12 Jahren im TSV-Trikot beendet Torhüter Werner Hoiss seine Laufbahn in Geltendorf und überläßt seinen Platz dem "Penzinger" Richard Lachmayr. Genau wie im Vorjahr führt die Mannschaft nach zwei Spieltagen die Tabelle mit 4:0-Punkten an. Eine total unnötige 1:2-Heimniederlage gegen den Lokalrivalen aus Moorenweis steht am Beginn einer Negativserie von 3:23 Punkten. Den unumstrittenen "Höhepunkt" bildet dabei eine 2:3-Schlappe in Stoffen, nach der der TSV als heißer Anwärter auf einen der 3 Abstiegsplätze gilt. Mit 6 Punkten Rückstand auf den rettenden 11. Platz geht die Elf mit 7:23 Punkten als Vorletzter vor Herrsching (4:24) in die Winterpause. Erster ist Penzing (21:7) vor Raisting (21:9).
Nach Siegen in Moorenweis (4:3) und gegen den Tabellendritten Eichenau (2:0) schöpft der TSV für kurze Zeit neue Hoffnung. 0:8 Punkte in Folge, darunter drei knappe 0:1-Niederlagen, zerstören anschließend allerdings sehr schnell die wiedererwachten Träume vom Klassenerhalt. Trotz einiger Erfolge in der Schlußphase der Saison muß sich der TSV, am Ende mit 18:28 Punkten Tabellendreizehnter, mit dem Abstieg in die B-Klasse abfinden.
Spielertrainer Josef Hörmann, der nach dieser Spielzeit als Coach nach Schwabhausen wechselt, kann sich lediglich mit dem Gewinn der Torjägerkanone (8 Treffer) trösten.


1991/92 - Mit einem neuen Trainer, dem Ex-Sendlinger Wernfried Zeißner, versucht der TSV die Talfahrt zu stoppen, was zunächst gründlich mißlingt. Nach 6 Spieltagen steht die Elf, die ohne Wolfgang Keil (wechselte noch Mering) und Helmut Grätz (beendet seine Laufbahn) auskommen muß, mit 0:12 Punkten auf dem 14. und letzten Tabellenplatz. Die bisher gebotenen Leistungen, vor allem bei der völlig indiskutablen 1:2-Niederlage in Günzlhofen, lassen einen Durchmarsch in die C-Klasse befürchten. Der anschließende 4:3-Erfolg (nach 1:3 Halbzeitstand) gegen Egling, bei dem Trainer Zeißner selbst aktiv ins Geschehen eingreift, leitet dann aber doch den Umschwung zum Besseren ein. Mit zwischenzeitlich 10:4 Punkten in Folge verschafft sich der TSV etwas Luft und belegt zu Beginn der Winterpause mit insgesamt 10:18 Zählern Rang 11. Die Steigerung hält erfreulicherweise auch nach dem Jahreswechsel an, und nach einigen Unentschieden zeigt die Mannschaft beim 3:2-Auswärtssieg in Eichenau die beste Saisonleistung. Den damit erreichten Mittelplatz kann der TSV im weiteren Verlauf der Spielzeit behaupten und schließt die Saison mit 25:27 Punkten alsTabellenachter noch einigermaßen zufriedenstellend ab. Mit 11 Treffern holt sich Libero Roland Grabler die Torjägerkanone, was nicht unbedingt für die Qualität seiner Stürmerkollegen spricht.


1992/93 - Die Vereinsführung besinnt sich auf ein altes Erfolgsrezept und überträgt mit Gerhard Lichtenstern und Anton Grabler zwei langjährigen Aktiven der 1 .Mannschaft die sportliche Verantwortung. Nichtsdestotrotz startet der TSV, den zu Beginn der Saison Keeper Richard Lachmayr in Richtung Penzing verlassen hat, ähnlich schwach wie im Vorjahr in die neue Spielzeit. Mit 1:9 Punkten nach 5 Spielen führt Geltendorf erneut die Tabelle - von hinten - an. Inzwischen offenbar gewöhnt an bedrohliche Situationen beginnt der TSV eine Aufholjagd und gleicht nach 4 Siegen in Serie das Punktekonto aus. Daran hat sich auch bis zum 19. Spieltag der laufenden Saison nichts geändert und die Elf kann mit derzeit 18:18 Zählern relativ sorgenfrei in die restliche Spielzeit gehen.

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